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Montag, den 22. Februar 2010 um 17:41 Uhr |
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Haben Lehrer Lieblinge oder Schüler „auf dem Kieker"? (Auszug S. 178)
Ihr Kind erklärt Ihnen im Brustton der Überzeugung: „Der Lehrer mag mich nicht. Der sieht nie, wenn ich melde. Ich kann tun und lassen, was ich will, ich kriege doch keine bessere Mathe-Note. Er nimmt nur die Natalie dran."
Oft gibt es wirklich eine Fokussierung der Lehrkraft auf bestimmte Schüler, die mehr als andere aufgerufen werden. Dahinter verbergen sich jedoch häufig pädagogische Gründe: Ermutigung, Unsicherheiten der Bewertung („Soll ich die bessere oder schlechtere Note geben?") oder die Erfahrung, dass ein Schüler immer Beiträge mittlerer Qualität liefert und sich hier nicht durch noch mehr Quantität verbessern kann.
Umgekehrt empfinden manche Schüler gar das häufige Aufrufen eher als Schikane, denn als Unterstützung...
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Montag, den 22. Februar 2010 um 17:32 Uhr |
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Waldorfschulen/Rudolf-Steiner-Schulen (Auszug S. 274-278)
Viele Eltern begrüßen, dass es an Waldorfschulen weder Noten - bis zur Klasse 12 - noch „Sitzenbleiben" gibt. Waldorfpädagogik gilt als kreative Alternative zum Wissenswettbewerb an staatlichen Schulen. Waldorf-Eltern meinen, dass Lernen und Leben in idealer Weise zusammengeführt und eine „Erziehung und Bildung von Kopf, Herz und Hand" geleistet wird. Den Verzicht auf das Konkurrenz- und Leistungsprinzip sehen sie positiv. Für sie ist die Waldorfschule „eine Gesamtschule, die auf Sozialerziehung im Sozialverfall setzt und darüber hinaus die ästhetische Dimension persönlicher Entfaltung in hohem Maße berücksichtigt".
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